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Archiv für Januar, 2006




Wolfokratie

Dienstag, 31. Januar 2006

Wol|fo|kra|tie 1. Wolfokratisch gefasste Entscheidungen und Prinzipien regeln das Zusammenleben der wilden Wölfe untereinander und bilden so die unumstößliche Rang- und Gesellschaftsordnung innherhalb des Rudels.

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    Dienstag, 31. Januar 2006

    Sil|ber|hut 1. Aus Silberfolie (Alufolie) gebastelter Hut um zu verhindern das außerirdische Aggressoren unsere Gedanken lesen können. 2. Besonders unter Burgstockveteranen beliebte und zuweilen sehr kreative Kopfbedeckung (s. auch Phallus-Symbol).

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  • Bin Ich Deutschland?

    Dienstag, 31. Januar 2006

    Eine polemische Auseinandersetzung von El Bache:

    Wie die meisten sicherlich bereits mitbekommen haben, gibt es seit einiger Zeit die Kampagne „Du bist Deutschland“. Sie wurde unter anderem von einer renommierten Werbefirma – ach nein es heißt ja Werbeagentur – ins Leben gerufen um unserem miesepetrigen Land neue Zuversicht zu geben.

    Da ich glücklicherweise keinen Fernseher besitze ist mir der schmalzige Werbespot größtenteils erspart geblieben. Die Plakate mit der Aufschrift „Du bist Beate Uhse“ o.ä. fand ich zwar stets etwas irritierend, aber nur eines müden Lächelns wert. Die ganze Kampagne fanden wohl auch etliche Blogbetreiber recht lächerlich und sparten nicht mit Witz und Spot. Nun hat aber unser lieber Kolbich einen Text eines gewissen Jean-Remy von Matt, Gründer oben genannter Werbeagentur, gefunden. Bei diesem Pamphlet handelt es sich um eine interne E-Mail an seine Mitarbeiter, in der er sich über die bösartige Kritik an seiner schnuckeligen Kampagne auslässt. Doch in Zeiten des weltumspannenden Internets bleibt keine digitale Nachricht lang geheim! Und so gelangte dieser Angriff auf den gesunden Menschenverstand an die Öffentlichkeit. Dieser Gefühlsausbruch hat mich dann doch gereizt, mich etwas näher mit der Thematik zu beschäftigen und meinerseits eine kleine, gefühlsbetonte Abhandlung zu verfassen.

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    Dienstag, 31. Januar 2006

    Hier also El Baches Top5 Johnny Cash Liste. Da ich nicht sonderlich viele der alten Sachen kenne, hab ich nicht das Problem 2 Listen machen zu müssen.

    1. The man comes around: Mit Abstand mein Favorit.
    2. One: hat wesentlich mehr Kraft als das Original.
    3. Solitary Man: das Original kenn ich nicht, aber es wird sicherlich nicht besser sein.
    4. Redemption: schöner Titel der ruhigeren Sorte.
    5. Starkville City Jail: besonders die feine, lange Live Version von 69.

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  • Es gibt sie, die Alternative zum Kabel-TV

    Montag, 30. Januar 2006

    Liebe Wölfe!
    Wenn ihr die öden TV-Shows im Kabelfernsehen satt habt, dann empfehle ich euch Ehrensenf.de, eine kleine tägliche TV-Show ausschließlich fürs Internet produziert. Dort werdet ihr lustige Geschichten, interessante Features und vielerlei mehr finden, präsentiert von einer wahrhaft liebreizenden Murze.
    Ich wünsche viel Vergnügen!

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  • Denn du bist Alki

    Montag, 30. Januar 2006
    Wenn Du Deinen Teller nicht leer ißt, kannst Du drei Tage Regenwetter auslösen. Unrealistisch sagst Du? Und warum trinkst Du dann einen ganzen Kasten Bier auf einmal aus? Du kennst die Antwort: Weil aus Deiner Alkoholfahne viele werden und aus Deinem Rülpsen ein Orkan.

    Du bist Deutschland!

    Quelle: So ne Internetseite

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    Sonntag, 29. Januar 2006

    Des|til|le Studentenclub und beliebte Lokalität Leipziger Wölfe in der Johannisallee bei den Chemikern. Allgemein bekannt durch ein gemütliches Ambiente, kostengünstiges Pivo und durch 007.

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  • 007

    Sonntag, 29. Januar 2006

    007 1. Britischer Top-Geheimagent in der gleichnamigen Filmreihe. Seit Jahrzehnten beliebt. 2. Legendärer selbstgebrannter Schnaps des Leipziger Studentenclubs Destille, einer beliebten Lokalität Leipziger Wölfe. Dieses Teufelszeugs ätzt einem Speiseröhre und Magenschleimheit weg und sollte auf keinen Fall mit den Lippen in Berührung kommen. Erfahrene Wolfsrudelmitglieder empfehlen dazu ausreichend Salzstangen. Die Zusammensetzung ist bis heute ein Geheimnis. Man vermutet aber Inkredenzien wie Tabasco, Chili und Peperoni.

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  • Du bist eine Klowand

    Sonntag, 29. Januar 2006

    KlowandÜber die “Du bist Deutschland” - Werbeaktion hab ich mich ja schon mehrfach geäußert! Und dies haben auch eine ganze Reihe andererer Personen getan, die ihre Meinung ungefragt absondern. Dies scheint aber nun den Macher der Werbekampagne, einen Patrioten namens Jean-Remy von Matt, etwas auf die Palme zu bringen. Er hat ja auch recht, in welchem Land leben wir eigentlich, wenn die Bürger nicht einmal mehr zu glühenden Deutschlandfans werden, wenn sie dies von Oliver “Titan” Kahn und Kollegen geprädigt bekommen?
    Jedenfalls hat sich dieser Werbefuzzi (oder wei schreibt man eigentlich Fuzzi?) nochmals zu Wort gemeldet. Hier seine Botschaft, Hervorhebungen meinerseits:

    Meine Mutter hat mir beigebracht, dass man sich für ein Geschenk bedankt, selbst wenn man damit nichts anfangen kann. Wie Recht sie hatte, ist mir gerade wieder klar geworden.

    Vor zwei Wochen startete “Du bist Deutschland”, die größte gemeinnützige Kampagne aller Zeiten und ein riesiges Geschenk.

    Die großen Verlage haben Zeit und Raum im Wert von 35 Millionen Euro geschenkt. 30 Promis der ersten Liga haben Zeit und ihr Gesicht geschenkt. Wir und kempertrautmann haben Zeit und Herzblut geschenkt.

    Das Ziel: Die Miesepetrigkeit bekämpfen.

    Der Dank: Miesepetrigkeit. Glücklicherweise nur von den Gruppen, von denen man nichts besseres erwarten konnte:

    1. Von den Werbekollegen, die sich in den Branchenblättern eifrig zu Wort meldeten. Viele von ihnen finden die Kampagne nutzlos, “weil Werbung doch nicht das gegeignete Mittel sein kann, eine Nation wirtschaftlich wieder nach vorn zu bringen”. Nicht gut, wenn unsere Branche selber nicht mehr an die Kraft von Kommunikation glaubt.

    2. Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter www.technorati.com eingibt: Du bist Deutschland.)

    3. Von den intellektuellen Journalisten von FAZ bis TAZ, die ihre Meinung zwar insofern gefragt absondern als sie eine nachweisbare Leserschaft haben, aber: “Den Höhepunkt an Zynismus gewinnt die Kampagne aber in dem Fernsehspot, der Schwule und Behinderte auf dem Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals versammelt” (Die Zeit).

    Blöd, wenn man soviel Kopf hat, dass einem jedes Bauchgefühl verloren gegangen ist.

    Übrigens: Sebastian Turner findet die Kampagne einfach nur falsch.

    Falsch, was ist das? Auch nach dem 50. Mal gucken, bin ich von dem TV-Spot immer noch berührt bis ergriffen - obwohl ich nicht einmal Deutschland bin.

    Kann das falsch sein?

    Euer Jean-Remy

    gefunden unter anderem bei Semmel!

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    Sonntag, 29. Januar 2006

    Diesmal ist eine meiner Aufforderungen ja sogar auf nahrhaften Boden gefallen. Gleich sechs neue Einträge brachte der heutige Tag im Wolfswörterbuch hervor!

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    Sonntag, 29. Januar 2006

    Rau|pe 1. Larve des Schmetterlings, 2. Traditioneller und äußerst beliebter Ritus des Wolfsrudels. Die versammelten Wölfe bilden hierzu eine mehr oder minder lange Kette, die sich dann unaufhaltsam durch (Schlaf)-Gemächer, vorbei an Kulturdenkmälern und quer über Bühnen großartiger Festivals arbeitet – oft auch in Verbindung mit weiteren performatischen Höchstleistungen (s. „Gig“).

    Evolutionsbedingt entstanden bereits zahlreiche Abwandlungen der Ur-Raupe. Je nach Lebensraum und Verhalten des schrecklichen Tieres unterscheidet man daher z.B. zwischen der Kremiraupe, der Burgstockraupe oder der besonders schlafraubenden Syphilisraupe.

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    Sonntag, 29. Januar 2006

    Mö|bel: 1. Einrichtungsgegenstand 2. Abk. für Mösenwebel, einer der vielen Titel des Ronny Thierfelder (siehe auch Mellonie, Bohne, dr olle Waawel, der heilige drei König u.a.). Die genaue Herkunft des Namens ist nicht genau belegt, bedeutet aber soviel wie „der, der in vielen Mösen webelt“. Wobei sich „webeln“ am ehesten mit wedeln, herumfuchteln, stochern übersetzen lässt

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    Sonntag, 29. Januar 2006

    schleu|sen: 1. Ein Schiff durch einen Kanal leiten 2. größere Mengen alkoholischer Getränke durch den Speisekanal leiten (siehe auch pressen) bzw. große Mengen Nahrung in kurzer Zeit verschlingen

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    Sonntag, 29. Januar 2006

    Schleu|se: 1. Becken mit wasserdicht schließenden Toren auf beiden Seiten, in dem der Wasserstand verändert werden kann, um Schiffen die Überwindung von Höhenunterschieden zu ermöglichen 2. eine in Wolfskreisen wohlbekannte und sehr geschätzte Gast- und Schankwirtschaft in Leipzig 3. eine Person, die sich durch Höchstleistungen im Bereich des Trinkens hervortut. In Ausnahmefällen auch als Ehrentitel gebräuchlich (z.B. gresste Schleis von Gäln)

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    Samstag, 28. Januar 2006

    Hier sind sie nun, meine Top Five der Johnny Cash Songs. Da man bei diesem musikalischen Genie schwerlich die älteren Lieder mit den neueren (90′er Jahre) vergleichen kann, hab ich einfach mal zwei Listen erstellt. Übrigens ist es Absicht, dass ich bei den neueren Liedern sechs Stück nenne - Ich konnte und wollte mich einfach nicht entscheiden!

    older:

    - I Walk The Line
    - 25 Minutes to Go
    - Any Old Wind That Blows
    - A Boy Named Sue
    - Folsom Prison Blues

    newer:

    - Hurt (Original von den Nine Inch Nails)
    - The Mercy Seat ( Original von Nick Cave)
    - Solitary Man Neil ( Original von Neil Diamond)
    - Hung My Head (Original von Sting)
    - The Man Comes Around
    - One (Original von U2)

    FOLSOM PRISON BLUES
    (J.R. Cash)
    JOHNNY CASH (, 1956)

    I hear that train a-commin’, it’s rollin’ around the bend
    And I ain’t seen the sunshine since I don’t know when
    I’m stuck in Folsom prison and time keeps draggin’ on
    But that train keeps a-rollin’ on down to San Antone
    When I was just a baby, my mama told me, son
    Always be a good boy, don’t ever play with guns
    But I shot a man in Reno, just to watch him die
    When I hear that whistle blowin’, I hang my head and cry

    I bet there’s rich folks eatin’ in a fancy dining car
    They’re probably drinking coffee and smoking big cigars
    But I know I had it coming, I know I can’t be free
    But those people keep a-movin’ and that’s what tortures me

    Well if that freed me from this prison
    and that railroad train was mine
    I bet I’d move it on a little farther down the line
    Far from Folsom prison, that’s where I want to stay
    And I’d let that lonesome whistle blow my blues away

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